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Graupapagei

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Graupapagei

Es gibt zwei bekannte Arten von Graupapageien, das ist der Kongo-Graupapgei  (leicht an seinen roten Schwanzfedern zu erkennen) und der Timneh-Graupapagei, welcher von der Statur sehr viel kleiner ist.

Da der Graupapagei kein guter Flieger ist, bleibt er im allgemeinen in der Nähe der Schlafbäume (an Waldrändern und Flussnähe), in die sich in der Abenddämmerung bis zu mehreren Hundert Vögel versammeln. Tagsüber fliegt er paarweise oder in kleinen Gruppen umher.

Der Graupapagei ist ein hervorragender Kletterer, der seinen Schnabel fast als "dritten Fuß" einzusetzen weiß. Sein Gesang ist eine Mischung verschiedener Kreischlaute und melodischen Pfeifen.

Seine Heimat erstreckt sich von Zentral-Westafrika bis hin nach Ostafrika. In Schutzgebiet des Dzanga-Sangha lebt eine Unterart des Kongo-Graupaapgeis.

Da der Graupapagei einer der besten Stimmenimitatoren in Gefieder ist, erfreut er sich sehr großer Beliebtheit.

Maße, Gewicht und Geschlechtsunterschiede        

Kongo-Graupapagei:

Länge: 33 cm             Flügelspannweite: bis zu 70cm        

Das Gefieder variiert von dunkelgrau bis blassgrau, der Schwanz hingegen ist immer rot gefärbt. Das Gesicht ist fast unbefiedert. Die Geschlechter sind äußerlich kaum zu unterscheiden.

Nahrung                                        

In der Natur ernährt sich der Graupapagei hauptsächlich von Nüssen, Samen, Beeren und Nektar. Zu seiner Lieblingsspeise gehören die Früchte der Ölpalme. Es kommt auch vor, dass ein Schwarm die Hirsefelder plündern und dort beträchtlichen Schaden anrichten.

Brut

Im Dzanga-Sangha-Schutzgebiet brüten die Grauen vvon Juli bis September. Hierbei suchen Sie abgestorbene hohe Bäume als Nistplatz aus und verwenden vermoderte Holzreste als Nestboden. Die Nester könne ist zu 60cm breit sein und das Weibchen legt dort 3-4 tischtennisballgroße Eier hinein.



Auch der Bestand des Graupapageis ist heute im gesamten west- und zentralafrikanischen Raum durch Holzeinschlag und Brandrodung gefährdet.

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Stand: 16. Februar 2009